Caracciola – Die ewige Jagd nach dem Sieg (2009)
„Held“, „Idol“, „legendärer Silberpfeil-Pilot“ – nur drei Synonyme für den erfolgreichsten deutschen Automobilrennfahrer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: Rudolf Caracciola. 1901 geboren, durfte „Caratsch“ bereits mit 15 Jahren seinen Führerschein machen. Später gewann er als erster Nicht-Italiener die „Mille Miglia“ und danach drei Europameistertitel. Mit spektakulären Hochgeschwindigkeitsrekorden stellte er seine Konkurrenz in den Schatten. Besonders bei widrigen Wetterbedingungen bildeten der „Silberpfeil“ von Mercedes-Benz und der ehrgeizige „Regenfahrer“ Caracciola eine nahezu unschlagbare Einheit. Während andere auf den Rennstrecken dieser Welt ihr Leben ließen, überlebte „Caratsch“ dramatische Stürze. Weder schwerste Unfallverletzungen noch der tragische Lawinentod seiner ersten Ehefrau hielten ihn davon ab, sich immer wieder ins Cockpit zu setzen – auf der ewigen Jagd nach dem Sieg …
In dieser biographischen Dokumentation erzählt das legendäre Rennsport-Idol sein Leben aus der Ich-Perspektive und gewährt damit neue, geradezu intime Einblicke in das Motorsportgeschehen der Weimarer Zeit und des „Dritten Reichs“. Historische Bilder aus teils unveröffentlichtem Material, Interviews mit Zeitzeugen und Familienangehörigen sowie O-Töne von Weggefährten wie Manfred von Brauchitsch, Hermann Lang und Sir Stirling Moss machen diesen benzingetränkten Film zu einem einzigartigen Dokument der deutschen Rennsportgeschichte. „Caracciola – Die ewige Jagd nach dem Sieg“ ist eine atmosphärisch dichte, emotional-dokumentarische Bestandsaufnahme.
Dabei profitiert der Film enorm von der persönlichen Nähe zur Familie Caracciola (Produzent Stephan Heimann ist mit einer Großnichte Rudolf Caracciolas verheiratet) sowie von der engen Kooperation mit Mercedes-Benz Classic, wodurch den Filmemachern der Zugriff auf umfangreiches Archivmaterial ermöglicht wurde. Genau 75 Jahre nachdem der erste offiziell benannte „Silberpfeil“ über die Rennstrecken Europas raste, erschien die filmische Hommage an Mensch und Technik im Jahr 2009 – in „Caratschs“ 50. Todesjahr.
„320 Stundenkilometer – viele sagten über uns: ‚Das ist verrückt, was die wagen!’“ (Rudolf Caracciola)
„Ich hatte da so ’ne kleine Rakete im Hintern, weil der Caracciola hinter mir war.“ (Bernd Rosemeyer)
„Er war für mich das ideale Vorbild, der größte Meister am Steuer!“ (Hermann Lang)
Projektinfos
- Kunde: eigenes Projekt der S&H Media Group in Kooperation mit DAIMLER AG, Mercedes-Benz Classic
- Laufzeit: 97 Minuten
- Regie: Philip R. Selkirk
- Produziert von: Selkirk & Heimann Media Group (Stephan Heimann und Philip R. Selkirk)
- Text: Philip R. Selkirk
- Sprachen: Deutsch / Englisch
- Website: http://www.caracciola-thefilm.com
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